
Schulungsflüge finden sowohl an großen internationalen Flughäfen als auch an kleineren Regionalflughäfen oder Flugplätzen für Privat- und Berufspilot*innen statt.
Ein besonders häufiger Bestandteil der Flugausbildung ist das Üben von Starts und Landungen. Dabei kann es vorkommen, dass ein Flugzeug diesen Vorgang mehrmals hintereinander durchführt – es fliegt dabei in einer Platzrunde um den Flughafen, um Routine und Sicherheit im Ablauf zu gewinnen. Ein Beispiel für ein linkes Platzrundenverfahren ist in der rechten Abbildung dargestellt.
Solche Platzrunden müssen unter verschiedenen Bedingungen geübt werden – tagsüber wie auch nachts und bei unterschiedlichem Wetter, damit Pilot*innen umfassende Erfahrung sammeln können.
Diese Art von Schulungsflügen wird oft als „Touch and Go“ bezeichnet: Das Flugzeug setzt zur Landung auf, kommt jedoch nicht vollständig zum Stillstand, sondern nimmt direkt wieder Schub auf und startet erneut. Da diese Flugrunden mehrfach geflogen werden, kann es vorkommen, dass bestimmte Orte regelmäßig überflogen werden – auch solche, die sonst nicht im üblichen Flugpfad liegen.
Schulungsflüge finden häufig in geringerer Höhe statt als normale Linienflüge, und durch die Wiederholungen von Start- und Landevorgängen können sie störender empfunden werden als typische Starts oder Anflüge.
Flugausbildung betrifft nicht nur neue Pilotinnen – auch erfahrene Pilotinnen müssen regelmäßig trainieren, um ihre Fähigkeiten zu erhalten und weiter zu verbessern.
Der Flughafen orientiert sich dabei an bewährten Verfahren, um die Belastung für die Umgebung möglichst gering zu halten. Schulungsflüge finden daher meist in festgelegten Zeitfenstern und bestimmten Bereichen rund um den Flughafen statt.
